Hidden UniverseVon Hidden Universe gerebloggt

richtig cool gemacht…

MTV Stationary by Motherbird

MTV approached Motherbird to refresh their corporate stationery kit. With an open brief, Motherbird presented the idea of photocopying each staff member doing something unique to them. A set of words were then produced, giving it that ultimate MTV cheeky feel. Each MTV staff member had 2 different photocopies and 2 words each, resulting in a rather big print run. The print included 4 spot fluorescent inks.

http://motherbird.com.au/

(via fongshui)

es braucht schon ein gewisses mass an breite und tiefe, sowie die nötige offene auseinandersetztung mit der thematik um qualität zu erschaffen, welche dann auch nachhaltig bestand hat und wirkt.

aber wer will das heute noch bezahlen? so was nenne ich “quickie-mentalität”, hauptsache schnell.

DESIGNDY

CORPORATE DESIGN vs CORPORATE IDENTITY

da viele da draussen, welche aus unseren reihen kommen, immer noch nicht ganz verstanden haben was der unterschied zwischen corporate design und corporate identity ist, habe ich mir erlaubt dies hier kurz festzuhalten. ist keine doktorarbeit, soll lediglich kurz den unterschied klar machen. texte sind von wiki ;)

CORPORATE DESIGN
Der Begriff Corporate Design (CD) bzw. Unternehmens-Erscheinungsbild bezeichnet einen Teilbereich der Unternehmens-Identität (corporate identity) und beinhaltet das gesamte, einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Dazu gehören vorrangig die Gestaltung der Kommunikationsmittel (Wortzeichen = Firmenschriftzug | Bildzeichen = Firmensignet | Wort-Bildzeichen = Kombiniertes Firmensignet) aber auch Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen, Internetauftritte und andere) sowie die Produktgestaltung. Ebenso kann bzw. sollte die gemeinsame Architektur auch bei der Berufskleidung, in das voll integrierte Erscheinungsbild einbezogen werden. Der fälschlich synonym verwandte Begriff Logo ist ungeeignet und greift als ein bloßes Element des Corporate Design zu kurz, um das Konzept des einheitlichen und umfassenden Firmen-Erscheinungsbildes begrifflich zu fassen. Das Corporate Design entwickelt für ein Unternehmen ein geeignetes Zeichensystem, das erfolgreich dazu eingesetzt werden kann, ein einheitliches und positives Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit sowie einen hohen Bekanntheitsgrad desselben zu erreichen (Wiedererkennungswert, Markenbekanntheit).

CORPORATE IDENTITY
Corporate Identity oder kurz CI (von engl. corporation ‚Gesellschaft‘, ‚Firma‘ und engl. Identity ,Identität‘) bezeichnet die Identität eines Unternehmens. Die Unternehmensidentität ist die Gesamtheit der kennzeichnenden und als Organisation von anderen Unternehmen unterscheidenden Merkmale. Die Summe der Charakteristika eines Unternehmens repräsentiert die Corporate Identity. Das Konzept der CI beruht auf der Annahme, dass Unternehmen als soziale Systeme wie Personen wahrgenommen werden und ähnlich handeln können. Insofern wird Unternehmen eine quasi menschliche Persönlichkeit zugesprochen, beziehungsweise es wird als Aufgabe der Unternehmenskommunikation angesehen, dem Unternehmen zu einer solchen Identität zu verhelfen. Die Identität einer Person ergibt sich für den Beobachter normalerweise aus der optischen Erscheinung sowie der Art und Weise zu sprechen und zu handeln. Betrachtet man ein Unternehmen als einen personalen, psychisch reifen Akteur, so lässt sich seine Identität mit einer Strategie konsistenten Handelns, Kommunizierens und visuellen Auftretens vermitteln. Ergeben diese komplementären Teile ein einheitliches Ganzes, entsteht eine stabile Wahrnehmung dieses Akteurs mit einem spezifischen Charakter, die Corporate Identity.

Corporate Identity kennzeichnet nach Helmut Schmitt-Siegel die Persönlichkeit eines Unternehmens mit einem von innen nach außen heraustretenden Selbstverständnis, basierend auf einem Handlungskonzept für ein sichtbar gelebtes Wertesystem oder den Aufbau einer ausgeprägten Unternehmenskultur (vgl. auch Thomas J. Peters/Robert W. Waterman).

„Corporate Identity ist der Prozeß, durch den kulturelle Identität entsteht und weiterentwickelt wird.“ „… wenn die Unternehmenskultur eigenständig, konkret und sinnstiftend ausgeprägt ist und mit ihren Ausdrucksformen eine authentische Ganzheit bildet“.

Oft werden verschiedene Bereiche der Corporate Identity unterschieden:

Corporate Design
Unter CD wird die visuelle Identität verstanden. Corporate Design findet Anwendung bei Gestaltung von Firmenzeichen (Unternehmenslogo, Firmensignet), Arbeitskleidung, Briefbögen, Visitenkarten, Onlineauftritten, Corporate Architecture der Betriebsgebäude, Farbgebung und anderem. Eine Ausweitung erfährt Corporate Design zunehmend durch weitere sinnlich wahrnehmbare Merkmale wie dem akustischen Auftritt (Audio-Branding oder Corporate Sound) oder dem olfaktorischen Auftritt (Corporate Smell).

Corporate Communication
CC umfasst die gesamte Unternehmenskommunikation – und zwar sowohl nach innen als auch nach außen. Corporate Communication findet Anwendung bei Werbemaßnahmen, der Öffentlichkeitsarbeit aber auch bei unternehmensinterner Kommunikation. Durch sie soll ein einheitliches Erscheinungsbild vermittelt und das damit verbundene Image verstärkt werden.

Corporate Behaviour
CB (Unternehmensverhalten) beschreibt das Verhalten gegenüber der Öffentlichkeit und den Anspruchsgruppen (Kunden, Lieferanten, Partnern, Mitarbeiter). Corporate Behaviour zeigt sich unter anderem im Finanzgebaren (monetär), der Mitarbeiterführung, im realen Umgangston (nichtmonetär) und in der Reaktion auf Kritik. Corporate Behaviour ist die Beschreibung des Verhaltens eines Unternehmens von außen. Oft gibt es eine Diskrepanz zwischen Eigensichtweise, Leitlinien eines Unternehmens und den realen Handlungsweisen.

Corporate Philosophy
CP beinhaltet das Selbstverständnis des Unternehmensgründers und spiegelt seine ursprünglichen Intentionen wider. Sie bildet damit eine grundlegende Sinn- und Werteebene des Unternehmens mit basalen Informationen zu Werten, Normen und Rollen.

Corporate Culture
Corporate Culture beschreibt die Objekt- und Verhaltensebene des Unternehmens, wie das Unternehmen täglich arbeitet, und bildet damit die Konkretisierung der Unternehmensphilosophie.

Corporate Language
CL bezeichnet eine gezielte, spezifische Sprachebene, die im Unternehmen genutzt wird.

In der Praxis werden diese Bereiche natürlicherweise nicht scharf voneinander getrennt. Besonders ist das beim Begriff des Corporate Image der Fall. Das Corporate Image gehört nicht zur Corporate Identity. Es zeigt das Fremdbild des Unternehmens und die Wirkung von dessen Leistungen auf, wohingegen die Corporate Identity das Selbstbild verkörpert.

Weitere wichtige konstitutive Faktoren für die Corporate Identity sind die Unternehmensgeschichte, die Organisationsstrukturen, die Vision und das Leitbild (Ziele und Selbstverständnis). In der Umgangssprache wird fälschlicherweise häufig von CI gesprochen, wenn eigentlich nur das CD gemeint ist - im angelsächsischen Raum wird dagegen keine Unterscheidung zwischen CI und CD vorgenommen.

screendesign kommentarlos präsentieren

“screendesign sollte man eigentlich zuerst kommentarlos präsentieren. entweder es wirkt und man findet sich zurecht oder eben nicht. solche feedbacks sollte man sich gut anhören, denn beim enduser sitzt auch keiner daneben und kommentiert das ganze…”

frage an mich (via facebook): und machst du das?

kommt eben darauf an… intern mache ich das sogar sehr gerne. ich frage am liebsten personen die rein gar nichts mit dem projekt zu tun haben. dabei achte ich bar nicht nur sehr gut auf das gesagte sondern auch auf das nonverbale.

meist bemerke ich das die befragten personen zu lange überlegen, da niemand etwas falsches sagen möchte ; ) oft sagt aber der gesichtsausdruck oder worauf die personen blicken schon einiges aus. dabei kann man eigentlich gar nichts falsches sagen. ein subjektiver eindruck kann ja auch sehr informativ sein und das projekt positiv weiter bringen. dabei spielt es keine rolle ob dieser vom marketingchef, dem geschäftsführer oder dem lehrling kommt.

heute befrage ich eine person zu einer produkt-detailseite. ich war mir in einem bestimmten punkt nicht ganz sicher. die seite wurde sehr schnell als sehr übersichtlich bewertet und als ich dann einen kleinen funktionestest startete wurde promt auf das falsche objekt gezeigt. was meinen eindruck bestätigte.

ich finde diese kleinen tests sehr wertvoll auch wenn sie nicht gerade repräsentativ sind. nichts desto trotz hat auch schon jakob nilsen geschrieben das die gravierendsten usabilityprobleme (80%) mit solch einem ähnlichen vorgehen eliminiert werden können.
zuguterletzt ist dann auch noch die spannende frage ob man das was man sieht so erwartet hat oder vielleicht doch etwas anderes.

ich glaube in zukunft werden immer mehr marken den ersten zielpublikumskontakt im internet haben. da muss dann schon alles mitschwingen was man aussagen möchte. image, werte, differenzierungsmerkmal, der markenkern muss verständlich präsent und erlabbar sein. sagen wir mal, ähnlich wie beim ersten date mit der neuen flamme. da schaut ja auch jeder das alles kommuniziert wird was gesagt werden soll ; ) 

mit der marke „dell“ hatte ich zum ersten mal online kontakt. ein bekannter hat mich auf den shop hingewiesen. nach ein paar sekunden hatte ich einen eindruck von der seite, aber auch von der marke. genau von diesem beispiel wird es in zukunft immer mehr geben und genau aus diesem grund ist digital branding immer mehr thema.

bin wieder mal etwas abgeschweift, aber ich hoffe es hat deine frage trotzdem beantwortet ; )