ja, ich bin in der beruflichen position buttons zu befördern. habe soeben einen loginbutton der dritten klasse, in die zweite klasse hoch befördert. er hatte eine riesen freude… ;)

DESIGNDY

Usability Testing of Fruit

(Quelle: detriz)

What the #$%@ is UX Design?

Immer wieder schön, wenn ich von einem meiner Lieblingsprojekte hier bei MySign lesen darf… ; )20% mehr Besucher, eine Conversionrate von sagenhaften 18% und somit ein Umsatzwachstum von mindestens 30%. Das waren die ehrgeizigen Jahresziele der Linsenmax AG fürs 2012. Erreicht werden sollte dies einerseits durch eine 100% Ausrichtung auf Performance-Marketing Instrumente und ein Usability-Redesign sowie eine kontinuierliche Suchmaschinen-Optimierung. Die hohen Ziele wurden alle erreicht. Und doch ist bereits das nächste Redesign in Planung. Weil der Kontaktlinsenmarkt so umkämpft ist, dass es sich lohnt, der Konkurrenz immer eine Nasenlänge voraus zu sein.

Immer wieder schön, wenn ich von einem meiner Lieblingsprojekte hier bei MySign lesen darf… ; )
20% mehr Besucher, eine Conversionrate von sagenhaften 18% und somit ein Umsatzwachstum von mindestens 30%. Das waren die ehrgeizigen Jahresziele der Linsenmax AG fürs 2012. Erreicht werden sollte dies einerseits durch eine 100% Ausrichtung auf Performance-Marketing Instrumente und ein Usability-Redesign sowie eine kontinuierliche Suchmaschinen-Optimierung. Die hohen Ziele wurden alle erreicht. Und doch ist bereits das nächste Redesign in Planung. Weil der Kontaktlinsenmarkt so umkämpft ist, dass es sich lohnt, der Konkurrenz immer eine Nasenlänge voraus zu sein.

wer will gute websites machen, der muss haben sieeeeeben sachen:
1. dichtes konzept
2. kreative ideen
3. mut neues auszuprobieren, trotz oder gerade wegen seiner usability skills
4. guuuute gestaltung
und
5. zeit
6. zeit
7. zeit!!!

DESIGNDY

Grosse Umsatzverluste im E-Commerce angesichts mangelnder Usability

Man spricht heute von einer durchschnittlichen Usability, wenn zwei von drei Benutzern in der Lage sind, eine vorgegebene Aufgabe zu lösen. Wenn nun 66 von 100 Kunden bestellen können, hat der betreffende Onlineshop eine durchschnittliche Usability. 34 potenzielle Kunden sind also nicht in der Lage zu bestellen! Entgangene Mehrumsätze sind die Folge.

bin ja dran! ; )

bin ja dran! ; )

screendesign kommentarlos präsentieren

“screendesign sollte man eigentlich zuerst kommentarlos präsentieren. entweder es wirkt und man findet sich zurecht oder eben nicht. solche feedbacks sollte man sich gut anhören, denn beim enduser sitzt auch keiner daneben und kommentiert das ganze…”

frage an mich (via facebook): und machst du das?

kommt eben darauf an… intern mache ich das sogar sehr gerne. ich frage am liebsten personen die rein gar nichts mit dem projekt zu tun haben. dabei achte ich bar nicht nur sehr gut auf das gesagte sondern auch auf das nonverbale.

meist bemerke ich das die befragten personen zu lange überlegen, da niemand etwas falsches sagen möchte ; ) oft sagt aber der gesichtsausdruck oder worauf die personen blicken schon einiges aus. dabei kann man eigentlich gar nichts falsches sagen. ein subjektiver eindruck kann ja auch sehr informativ sein und das projekt positiv weiter bringen. dabei spielt es keine rolle ob dieser vom marketingchef, dem geschäftsführer oder dem lehrling kommt.

heute befrage ich eine person zu einer produkt-detailseite. ich war mir in einem bestimmten punkt nicht ganz sicher. die seite wurde sehr schnell als sehr übersichtlich bewertet und als ich dann einen kleinen funktionestest startete wurde promt auf das falsche objekt gezeigt. was meinen eindruck bestätigte.

ich finde diese kleinen tests sehr wertvoll auch wenn sie nicht gerade repräsentativ sind. nichts desto trotz hat auch schon jakob nilsen geschrieben das die gravierendsten usabilityprobleme (80%) mit solch einem ähnlichen vorgehen eliminiert werden können.
zuguterletzt ist dann auch noch die spannende frage ob man das was man sieht so erwartet hat oder vielleicht doch etwas anderes.

ich glaube in zukunft werden immer mehr marken den ersten zielpublikumskontakt im internet haben. da muss dann schon alles mitschwingen was man aussagen möchte. image, werte, differenzierungsmerkmal, der markenkern muss verständlich präsent und erlabbar sein. sagen wir mal, ähnlich wie beim ersten date mit der neuen flamme. da schaut ja auch jeder das alles kommuniziert wird was gesagt werden soll ; ) 

mit der marke „dell“ hatte ich zum ersten mal online kontakt. ein bekannter hat mich auf den shop hingewiesen. nach ein paar sekunden hatte ich einen eindruck von der seite, aber auch von der marke. genau von diesem beispiel wird es in zukunft immer mehr geben und genau aus diesem grund ist digital branding immer mehr thema.

bin wieder mal etwas abgeschweift, aber ich hoffe es hat deine frage trotzdem beantwortet ; )

gute shop-usability heisst für mich, mehr einkäufe mit weniger klicks

DESIGNDY

CMS - Teil eins

Zuerst einmal vorweg, was ist überhaupt ein CMS?
Ein Content-Management-System (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem) ist ein System zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten. Diese können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen. Ein Autor kann ein solches System in den meisten Fällen ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet.

Dies frei nach Wikipedia.

Ein CMS (Content Management System) kann ein echter Segen sein. Einmal gut installiert und das CMS im Griff, kann jeder, ob Computeraffin oder nicht, seine Inhalte auf die eigene Website bringen und das ganz ohne Hilfe irgendwelcher Agenturen oder sonst jemandem. Dem nicht genug, es funktioniert nicht nur vom eigenen Büro aus - es kann auch aus dem Schrebergarten sein, im Zug aus dem Ausland etc.. Na, sagen wir von überall dort, wo es ein Netz hat, einen Computer und einen halbwegs aktuellen Browser. 

Das erste CMS habe ich, wenn ich mich recht erinnern kann, so um 1996 gesehen, für einen grösseren TV-Sender. Es war die Zeit, in der man für fast Alles immer die Agentur oder sonst jemand anrufen musste um kleinste Anpassungen oder Änderungen auf seiner Homepage vorzunehmen. Das ging dann nicht immer gleich schnell - je nachdem ob gerade jemand Zeit hatte oder eben nicht. Viele Unternehmen konnten sich zu der Zeit oft noch gar kein CMS leisten, weil diese sehr teuer waren. Na etwa so wie die Speicherkarten für meine Digitalkamera, aber dass Technik meist keine Wertanlage ist, haben wir, glaube ich, langsam alle verstanden ; )

Als ich damals so vor dem Bildschirm stand und sah, was hier im Hintergrund dem Kunden für Möglichkeiten geboten werden, war mir klar, dass dies einiges verändern würde. Es bedeutet nämlich nichts anderes als Unabhängigkeit, wenn man es so sehen will. Als Gestalter kann ich sicher nicht so genau auf technische Aspekte eingehen und es geht auch gar nicht um irgendwelche Funktionalitäten. Ich möchte über etwas sprechen, das mir in all diesen Jahren, seit ich das erste CMS gesehen habe, durchwegs fast immer aufgefallen ist. Die Art und Weise wie mit dieser Freiheit umgegangen wird.

Wenn ich sagen würde, ich steige in eines der modernsten Autos, ohne jemals gefahren zu sein und lege gleich mal richtig los mit Gas geben, würden mir wahrscheinlich die Meisten davon abraten. Mal abgesehen davon, dass ich nicht fahren kann, hat so ein Auto eine Fülle von Funktionalitäten, die man zuerst einmal kennenlernen muss - genauso wie ein gutes CMS. Für Leute, die sich nicht mit der Thematik auseinandersetzen, ist da nicht immer alles wirklich logisch und nachvollziehbar.

Während ich diese Zeilen so schreibe, glaube ich ehrlich gesagt auch gar nicht mehr daran, dass eine einzige Schulung allein ausreicht um ein komplexeres CMS überhaupt in den Griff zu bekommen. Was heissen soll, dass der Kunde über einen gewissen Zeitraum begleitet werden muss. Es braucht einfach eine gewisse Auseinandersetzungsphase, auch wenn das CMS nach den neuesten Usabilitykenntnissen (Benutzerfreundlichkeit/Verständlichkeit) gestaltet wurde. Haben Sie keine Sorge etwas falsch zu machen im Umgang mit Neuem, das ist auf jeden Fall besser als Geld für ein tolles CMS-System auszugeben und garnichts damit zu machen.

Am Schluss meines Artikels möchte ich noch mit ein paar falschen Grundannahmen aufräumen, welche mir auch immer wieder begegnen:

1. Wenn eine neue Website online ist, dann ist das Projekt nicht abgeschlossen, sondern geht meist erst los. Das gilt vor allem für Shops! Durch die neuen Möglichkeiten entstehen oft auch neue Ideen oder Bedürfnisse, die einem so vorher vielleicht nicht bewusst waren. Manche Bereiche funktionieren toll, andere muss man etwas anpassen. Keiner kennt das Unternehmen so gut wie der Unternehmer selbst. So wie sich der Markt und mit ihm sein Angebot verändert, verändert sich auch immer die Webpräsenz mit dem Unternehmen mit und passt sich den bestehenden Markt- und Userbedürfnissen an.

2. Die alten Texte können wir gleich so übernehmen, oder, wie gute Websites durch schlechte Texte floppten. Schade, da geben manche so viel Geld für eine neues Aussehen ihrer Site aus, doch der Inhalt ist immer noch genau der gleiche. Dabei ist doch genau das unter anderem eines der wichtigsten Kriterien und das sage ich als Designer. Ich komme auf die Website um Informationen abzurufen und diese müssen speziell aufbereitet sein. Im Internet liest man einfach ganz anders als im Print und auf dem Mobile nochmal anders als auf dem Screen.

Inhalte sollten kurz und knackig formuliert werden. Man “scannt” Texte meist und filtert das Wichtigste für sich raus. Schreiben Sie für ihre Zielgruppe und das Wichtigste dabei bitte in den ersten Zeilen der Seite. Es ist eine gute Investition sich an jemanden zu wenden, der dies täglich macht. Nicht nur, dass es die Site aufwertet, jeder User wird die Professionalität der Site zu schätzen wissen. 

Dieser Teil der Website wird so gut wie fast immer unterschätzt. Es braucht schon einiges an Zeit bis hier alle Inhalte fix fertig auf der Website stehen, da dies meist alle Bereiche des Unternehmens betrifft und man sich gut überlegen sollte was man kommunizieren möchte.

3. Es braucht jemand, der sich um Ihre Webpräsenz kümmert und diese Person sollte dann aber auch wirklich Zeit dafür haben und dies nicht so nebenbei mal irgendwann alle 2-4 Monate machen. Websites leben nun mal von Informationen. Passiert auf Ihrer Website nichts und sind die letzten News schon zwei oder drei Monate alt, dann führe ich Rückschlüsse auf Ihr Unternehmen - ob ich will oder nicht. Das Gleiche gilt auch für die Art und Weise, welche Inhalte Sie publizieren. Ein schlechtes Bild mit unverständlichem Text… Ich weiss nicht ob man das im Showroom genau so präsentiert hätte, aber genau das ist das eigentlich hier.

Qualität sollte auch hier, wie im ganzen Unternehmen, keine Option sein. Überlegen Sie schon vor Aufschaltung der neuen Website, welche Inhalte man generieren könnte für die Zielgruppe und wer dies intern macht. Vielleicht sind es ja auch mehrere Personen und nicht nur eine.

Sicher habe ich bei diesen drei Punkten nur an der Oberfläche gekratzt, alles andere hätte aber den Rahmen meines CMS-Artikels gesprengt. Trotzdem war es mir wichtig, diese Punkte zu erwähnen und sicher führe ich Punkt eins und zwei noch genauer aus in einem späteren Artikel.

Im zweiten Teil meiner CMS-Reihe werde ich mich dem Thema “Wie man mit seinem CMS das Differenzierungsmerkmal ruiniert - ein kleiner Leitfaden” widmen und auch etwas über die gewonnene “Freiheit” sagen. Versprochen ist versprochen ; )

benutzerbericht ipad 2

nun ist es also schon etwas her, dass ich mir das ipad 2 gekauft habe und so möchte ich euch einen kleinen benutzerbericht weitergeben, wie sich das teil in meinem arbeits- und alltagsleben so macht. allem vorweg, warum die verpackung so tief war verstehe ich nicht ganz. ehrlich gesagt war ich enttäuscht als ich das pad auspackte. die packung riesig, drin war das erwartete aber eben auch nicht mehr. bitte liebe verpackungsgestalter, spart euch sowas, vor allem in zeiten wie diesen…

wie schon mal erwähnt, hatte ich von anfang an ganz konkrete vorstellungen, wie ich das ipad einsetzen möchte. nein, nicht wie ein laptop ; ) wenn man es gerade erst bekommen hat, spielt man als erstes damit herum und zwar ein paar tage lang. das ist halt einfach mal so. das muss aber gar nicht negativ sein. viele dinge im leben erlernt man ja zuerst spielerisch. dieser prozess hat auch den vorteil, dass man sehr unbefangen an die sache herangeht. man probiert einfach mal ganz unbefangen und ohne furcht drauf los, fast wieder wie ein kind. vielleicht lernen diese ja deswegen unter anderem so schnell. mit der zeit merkt man dann welche funktionalitäten und anwendungen in dem tablett stecken und man fängt an, verschiedene apps herunter zu laden. dann fängt man an einige davon wieder zu löschen, aber das ist ok ; )

so, und wie arbeitet man denn jetzt auf so einem teil?

nun, da ich nur von mir sprechen kann (und dies andauernd tun könnte) möchte ich euch hier ein paar hoffentlich nützliche tipps geben, denn ich denke ich hab da was für euch - und zwar ein paar echt nützliche apps und toos welche ich bei mir installiert habe. das hat mich ehrlich gesagt einen haufen zeit gekostet und dass da einige das pad ihren kindern zum spielen geben, kann ich echt verstehen. finde es aber trotzdem schade… also lasst uns endlich produktiv werden - ich für meinen teil habe meine ganzen blogs, feeds, sites und vieles mehr das ich jeden tag ansehe auf einen blick mit 2-3 klicks übersichtlich organisieren können. das spart mir echt zeit. vor allem die rss feeds auf einen blick zu sehen, von den ganzen websites die ich jeden tag abgrase, ist total nützlich. dort kann ich dann auch artikel runterladen und dann offline später lesen. sehr cool also. das lesen auf dem tablett macht mir echt spass. vor allem mit den zusatzinfos zu artikeln wie videos und tollen bildgalerien, links und updates… so hab ich mir das auch vorgestellt.

klar dass da auch noch weitere produktive apps rauf müssen. zum beispiel fontbook welches von ralf turtschi fünf sterne bekommen hat, worauf ich es auch gleich kaufte ; ) sicher kennen ihn die meisten von seinen hervorragenden fachbüchern und ich weiss, dass er nicht einfach mal so auf die schnelle fünfe vergibt. muss auch ganz ehrlich sagen, fontbook hat diese verdient. rund 620.000 schriftmuster sind darin enthalten und jede menge tolle funktionen. hier noch ein video zur app >

bamboo paper, ein digitales notizbuch, hab ja schon darüber berichtet. dieses brauche ich mittlerweile schon in fast jeder sitzung. dazu verwende ich den bamboo stift, nicht nur zum schreiben. den gibt es in jedem macshop oder hier zu bestellen. das ganze pad lässt sich mit diesem echt schnell benutzen und bleibt dabei auch sauber. dazu muss ich aber noch ehrlicherweise sagen, das mit dem schreiben klappt noch nicht so ganz reibungslos. der stift wird sicher noch eine rechte verfeinerung erfahren, bis diesen wirklich viele nutzen, denn er ist im moment noch etwas grob in der schreibanwendung. spass macht es aber allemal damit. hier noch ein video davon >

dann hab ich da noch die pantone app “my pantone” mit allen fächern und farben. die gibt es aber nur als iphone-app, das ist etwas blöd, da alles recht klein dargestellt wird und das nervt etwas. die app ist aber wirklich brauchbar und obwohl es klein ist, kann man sehr gut damit arbeiten. sehr cool ist, wie der fächer aufgeht und dass man sich dann auch gleich alles per mail schicken kann. auch dazu ein video >

zuguterletzt ist da noch adobe ideas in welcher man ideen ablegen kann in form von bildern mit ebenen, sehr ähnlich wie bei photoshop - zeichnungen, text, what ever… überall kann man reinzeichnen, farben auswählen, einfach alles machen was das herz begehrt und das sehr schnell. auch hier ein video dazu > (emotional boosting) ; )

gut wenn man auch dropbox hat. einfach in die ipad drop box rein und zuhause auf dem mac (ipad in der firma vergessen), in die home drop box geklickt und die daten dort wieder rausgeholt. hier ein video zum gebrauch >

dann ist da ja auch noch mein think tank mit was weiss ich wievielen tausend bildern. ok, es sind mittlerweile 35’400 und nein, ich hab das internet nicht runtergeladen ; ) hier würde ich mir von der abgespeckten version des iphoto echt mehr funktionalität wünschen. dass man keine bilder verschieben oder ablegen kann an den gewünschten ort ist nicht gerade praktisch, möchte aber trotzdem kein laptop. denke da sollte noch was an komfort drin liegen für den benutzer. auch ibook brauche ich recht häufig für pdfs. sei es nun von berichten oder projekten, welche ich noch lesen möchte oder bei mir haben will. der standardkalender auf dem pad ist horror und sieht auch genauso aus. hier müsste man sich nach was brauchbarerem umsehen, wenn das dann nicht das update erledigt. da hab ich mich aber noch nicht gross umgesehen.

man kann sagen, das ipad ist eine echt gelungene sache. mittlerweile hab ich es schon überall dabei. aufmachen und es ist da, schliessen und es ist im ruhezustand - leicht, handlich, bequem. und genau das ist auch das problem am ganzen. weil ich es ja nun immer mit dabei habe, lese und arbeite ich mittlerweile so gut wie immer und überall. im zug, im wohnzimmer, im garten, im cafe, bei freunden, in der badi, einfach überall. klar, ich könnte es auch weglegen, doch leider macht meine arbeit damit noch mehr spass. ich schaue zum beispiel fern, da kommt mir eine idee in den sinn - also schaue ich im fontbook “schnell” nach dem font an den ich dachte. dabei bleibt es natürlich nicht. sofort fange ich an, diese und jene schrift zu vergleichen, den firmennamen zu setzen und wie sieht das eigentlich mit dieser farbe aus… lege mir ein paar pantonemuster zurecht, zurecht, zurecht ; ) schreib noch die ein oder andere idee auf. dann gehe ich “nur noch schnell” auf getty um mich nach passenden bildern umzusehen und schon sind zwischen zwei bis drei stunden vergangen aber ohne grosse anstrengung oder dass ich es merkte. inzwischen muss ich schon echt eine entscheidung treffen ob ich an den mac im büro hocke oder es vom ipad aus mache, irgendwo. sicher gilt das nicht für alle arbeiten; wenn es wirklich um die gestaltung geht muss auch ich “back to the roots” aber für so eine initialisierung ist es schon toll.

diese pads sind ein schritt in die richtige richtung denke ich und ich frage mich ob der desktop wirklich noch eine zukunft hat, um mal wieder etwas ketzerisch für euch zu sein. im moment sind die pads noch zu stark bei den mobilephones von den funktionalität her angesiedelt. jedoch wenn diese erwachsen werden und sich gefunden haben, sehe ich auch die laptops stark schwanken. pads sollten nicht diese abgespeckten betriebsversionen haben, trotzdem aber eine sehr gute usability welche echt funktionell ist und da muss noch viel getan werden.

personen welche so etwas gestalten, müssen sich wirklich intensiv damit auseinandersetzen und sicher machen das die meisten auch. das problem, das ich dabei sehe ist, dass diese es meist hinter einem desktop machen und nicht exzessiv mit einem pad oder einem mobilephone. ideen die so entstehen, erweisen sich für echte user manchmal als schlichtweg unbrauchbar. auch was wir in verschiedenen bücher über usability als grundlegend verkauft bekommen ändert etwas (sicher nicht alles oder ganz) mit dem jeweiligen format auf welcher die software läuft. was für eine website auf dem desk mit maus stimmt, muss noch lange nicht für den touchscreen stimmen. vor allem wenn es um die anordnung der elemente geht. das ist oft echt schlecht durchdacht wie das gestaltet ist. ständig muss man von links unten nach rechts oben greifen oder von ganz links für einen button nach ganz rechts um diesen zu bestätigen - wenn man es denn checkt… ich könnte euch jetzt noch viel mehr dazu sagen aber da dieser artikel eh schon am explodieren ist, schliesse ich mal mit den worten von henry ford: wenn ich die menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere pferde.

je intensiver ich mich mit usability beschäftige, desto weniger spass habe ich am surfen…

DESIGNDY

um websites mit hoher usability zu gestalten, durchsurfe ich das web und erarbeite alles mit den augen eines benutzers, soweit möglich - aber immer auch mit dem herzen eines gestalters

DESIGNDY

Füllfotos auf Websites - Platzverschwendung?

Ein interessanter Artikel über Füllbilder auf Websites von Jakob Nielsen zeigt, das Bilder von denen der User glaubt das diese einem reinen Marketingzweck dienen, praktisch ignoriert werden. Bilder die aber reale Personen darstellen oder Produkte welche interessieren werden dafür intensiver betrachtet. Hier geht es zum ganzen Artikel…